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Kärnten: Winterabenteuer und magische Momente

Vom Eistauchen, Tourengehen und uralten Bräuchen

 

Der Winter in Kärnten lässt sich auf vielfältige Art erleben: Bei ungetrübten Glücksmomenten im glitzernden Pulverschnee, sportlichen Höhenflügen abseits des Trubels oder Begegnungen mit Mensch und Natur 

 

Spätestens seit der gebürtige Kärntner Franz Klammer 1976 für Österreich Olympiagold in der Abfahrt holte und in Folge Wintersportgeschichte schrieb, sind Kärnten und der Alpinskisport untrennbar miteinander verbunden. Erstklassige Skigebiete wie Bad Kleinkirchheim, das Nassfeld, der Katschberg oder die Turracher Höhe sind Anziehungspunkt für Pistenflitzer, Carvingkünstler und Genussskifahrer. Und bei aller wohlverdienten Euphorie für den Alpinskisport: Der Kärntner Winter hat auch abseits der Pisten unendlich viel zu bieten: Die Kraft der Stille, die Verbundenheit mit der Natur, die Erhabenheit tiefverschneiter Berge, Täler und Seen oder das Entdecken jahrhundertealter Traditionen und regionaler Köstlichkeiten, die mit allen Sinnen genossen werden wollen.  

 

Advent: Magische Zeit, uraltes Brauchtum 

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und so zelebriert man die wunderbaren Wochen vor dem Weihnachtsfest in Kärnten mit Bräuchen, wie sie schon seit Hunderten von Jahren gepflegt werden. Um den 5. Dezember ziehen in vielen Gemeinden der zottelige Krampus und seine furchterregenden Perchten-Kollegen mit Ruten und rasselnden Ketten durch den Ort. In Oberdrauburg und in Feistritz im Rosental treiben sie es dem Vernehmen nach besonders bunt. Friedlicher geht es da in Maria Luggau zu: Noch vor Anbruch des Tages machen sich die Bauern zur Rorate auf und stapfen durch den Schnee, um gemeinsam in der Basilika in der Dunkelheit die Heilige Messe zu feiern. Am Heiligen Abend kommen dann klassisch Dampfnudeln mit Honigschmalz auf den Tisch oder die traditionellen Stockplattln, Teigschichten mit getrockneten Schwarzbeeren. Im südlichen Kärnten hingegen trägt man am 24. Dezember Grüne Wurst mit Sauerkraut auf. Gerichte, ganz im Gedanken der Slow-Food-Küche – auch wenn die Kärntner Bäuerinnen sie wohl nicht so bezeichnen würden.

 

Wer die Vorweihnachtszeit abseits von Kitsch und Kommerz erleben mag, besucht einen der traditionellen Kärntner Adventmärkte, etwa den Advent über den Wolken am Fuße des Pyramidenkogels, dem mit 100 Metern höchsten Holzaussichtsturm der Welt. Direkt an der Seepromenade des Wörthersees lohnt ein Bummel durch das kleine Hüttendorf beim Stillen Advent in Pörtschach mit traditioneller Handwerkskunst und stimmungsvollen Weihnachtsliedern, vorgetragen von Kärntner Chören. Oben auf 1700 Metern Seehöhe, inmitten des tiefverschneiten Gontals, spaziert man den romantisch beleuchteten Katschberger Adventweg entlang – ein besinnliches Erlebnis für Groß und Klein mit lebender Krippe mit Schafen und Ponys, Alphornbläsern und Märchenerzählern. https://www.kaernten.at/advent

 

Weissensee: Die Kufen, die die Welt bedeuten

Jeden Winter verwandelt eine dicke Eisschicht den Weissensee in die größte präparierte Natureisfläche Europas. Mit einer durchschnittlichen Eisstärke von 50 Zentimetern an rund 80 Tagen im Jahr gleiten Freizeiteisläufer und Profisportler bei meist strahlendem Sonnenschein über spiegelglatte Bahnen. Diese imposante Statistik verdankt der Weissensee einerseits seiner geografisch günstigen Lage auf fast 1.000 Metern Seehöhe, andererseits „Eismeister“ Norbert Jank und seinem Team. Der gebürtige Weissenseer ist schon sein halbes Leben lang der Mastermind hinter dem glitzernden Eistraum. Alljährlicher Saisonhöhepunk am See: Die Alternative Elf-Städte-Tour mit dem 200 Kilometer Eisschnelllaufmarathon und tausenden begeisterten holländischen Teilnehmern, die eine kleine Kärntner Gemeinde zwei Wochen lang in das Epizentrum des internationalen Eislaufsports verwandeln. (Termin in dieser Saison: 21.1. – 4.2.2023) 

 

Wer die faszinierende Unterwasserlandschaft des Weissensee kennenlernen mag, kann bei Diving Weissensee unter professioneller Anleitung das Eistauchen erlernen. Das Schweben durch das endlose Blau wird zum unvergesslichen Erlebnis: Der See ist glasklar und ermöglicht Sichtweiten von bis zu 30 Metern. Wenn sich die Sonne an der Eisdecke bricht, tanzen faszinierende Lichteffekte durchs Wasser. Bei Spiegeleis lassen sich von unten durch die Eisdecke Eisläufer und Spaziergänger beobachten. Voraussetzung für die Kursteilnahme sind ein offizieller Tauchschein und einige Erfahrung im Seetauchen. www.weissensee.com

 

Nockberge-Trail: Genussvoll zu sportlichen Höchstleistungen

Auf Du und Du mit der unberührten Winterlandschaft, die Herausforderung an die eigene Kondition und jungfräuliche Pulverschneeabfahrten, die das Herz höherschlagen lassen. Es ist die Kombination von Naturerleben und Skifahren, die den Reiz des Tourengehens ausmacht, das bei Beachtung aller nötigen Sicherheitsmaßnahmen ein fantastischer Outdoor-Sport ist. Neben dem sportlichen Reiz stehen beim Nockberge-Trail Genuss und Wohlbefinden im Mittelpunkt. 

 

Auf vier Tagesetappen durchquert der Trail die Kärntner Nockberge und verbindet so die Skiregionen Katschberg, Innerkrems, Turracher Höhe, Falkert und Bad Kleinkirchheim. Die Route führt die Tourengeher durch die unberührte Natur des Biosphärenparks und setzt gute körperliche Fitness voraus. Zur Belohnung für die Anstrengungen des Tages warten am Ende jeder Etappe eine heiße Sauna oder eine wohltuende Massage in ausgesuchten Wellnesshotels. Beim Abendessen stärken sich die Sportler mit regionalen Köstlichkeiten aus dem Alpe-Adria-Raum. 

 

Auch die Bergwelt der Karawanken bietet Tourenmöglichkeiten ohne Ende, etwa die 9 Kilometer lange Tour durchs Rosental, die beim Gasthaus Bodenbauer in Bodental ihren Ausgangspunkt nimmt. Die herrliche Tour auf den Rauchkofel über Valentintörl ist nach einem schneereichen Winter auch noch Anfang Mai begehbar. Touren-Neulinge lernen am ersten Kärntner Skitouren Lehrpfad im Heidi-Alm Bergresort am Falkert die wichtigsten Grundlagen im Skitourengehen.

https://www.kaernten.at/skitouren/

 

Warum nicht mal Nordisch? Glückssport Langlaufen 

Fragt man Mediziner, ist Langlaufen in gesundheitlicher Hinsicht die nahezu perfekte Bewegungsform: Es ist gelenkschonend, trainiert Bein- und Rumpfmuskulatur, Schultergürtel und Arme. Langlaufen fördert die Kondition, und schult zudem das Koordinations- und Balancevermögen. Außerdem: Gibt es etwas Schöneres, als leise und anmutig durch die majestätische Kärntner Winterlandschaft zu gleiten? In der Nationalpark-Region Hohe Tauern wartet ein Loipennetz von über 200 Kilometern auf Freunde des nordischen Skisports. In Mallnitz erstreckt sich das Loipennetz, über 25 Kilometer vom Ortszentrum ins Tauern- und ins Seebachtal und kann sowohl im klassischen als auch im Skating Stil befahren werden. Eine Beschneiungsanlage sorgt für den perfekten Zustand der Strecken von Mitte Dezember bis Ende März. Herrliche Aussichten bieten sich auf den Loipen rund um Heiligenblut am Großglockner. Die Glocknerloipe, die Sonnblickloipe und die Höhenloipe Fallbichl wetteifern um das schönste Bergpanorama.

Im Langlaufzentrum am Pirkdorfsee herrschen für Freunde des nordischen Skisports den ganzen Winter lang perfekte Bedingungen. Dank Flutlichtanlage gleiten die Langläufer hier sogar noch spätabends über die Loipe. 

https://www.kaernten.at/aktivitaeten/winter/langlaufen/langlaufgebiete/

 

Den Winter erleben mit der Kärnten Card

Wer die schönsten Seiten des Kärntner Winters entdecken mag, hat mit der Winter Kärnten Card freien Eintritt zu zahlreichen Ausflugszielen. Kärnten-Card-Besitzer genießen den Blick vom Pyramidenkogel, entspannen in der Kärnten Therme Warmbad Villach, fahren mit 5 verschiedenen Bergbahnen hinauf in die Kärtner Bergwelt oder haben freien Zutritt zu spannenden Museen und Freizeitparks. www.kaerntencard.at 

 

Besonders erfreulich: der Winterurlaub in Kärnten beginnt bereits bei der Anreise – nämlich ganz ohne nervenzehrende Staus oder lange Parkplatzsuche. Denn alle Kärntner Regionen lassen sich ganz wunderbar autofrei erreichen. Dank hervorragender Bahn-Direktverbindungen und einem ausgeklügelten Skibussystem, gelangen die Urlauber entspannt und klimaneutral von daheim in ihr Urlaubsquartier.

 

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