Steinpyramide GroßGerungs3 (c)Waldviertel Tourismus, weinfranz

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Zur Ruhe kommen an Niederösterreichs magischen Kraftplätzen

Orte zum Seele auftanken

 

Uralte Kultstätten, geheimnisvolle Energieplätze, mystische Gesteinsformationen: Niederösterreichs schönste Flecken, um die eigenen Akkus wieder aufzuladen.

 

Wir leben in bewegten Zeiten. Um uns herum tobt eine schnelllebige Welt, die uns so einiges an Energie abverlangt. Da tut es gut, an einem friedvollen Ort in der Natur wieder neue Kraft zu schöpfen. Was wir an solchen mythischen Plätzen intuitiv spüren, ist in der chinesischen Vorstellung das Qi, jene Lebensenergie, die das gesamte Universum auf Energiebahnen durchfließt. Schon in frühen Hochkulturen nutzten Priester, Druiden und Schamanen solche magischen Kraftplätze, um ihre heiligen Rituale abzuhalten. Und auch Kirchen und Klöster wurden häufig an Orten früherer Kultstätten errichtet. Wem das zu esoterisch klingt, kann ja an einem der zahlreichen Kraftplätze in Niederösterreich die Probe aufs Exempel machen. Und kommt vielleicht zur selben Schlussfolgerung wie der gute alte William Shakespeare: „Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen sich eure Schulweisheit nichts träumen lässt.“

 

Geheimnisvoller Granit: Der Platz des Skorpions

Mystisch und sagenumwoben gilt das Waldviertel seit jeher als Region mit einer besonderen spirituellen Energie. In der Nähe von Engelbrechts bei Kautzen liegt mitten im Wald der sogenannte „Platz des Skorpions“, dem ein hochfrequentes Kraftfeld nachgesagt wird. Seinen Namen hat der Platz einer außergewöhnlichen Formation aus Granitsteinen zu verdanken, die aus der Vogelperspektive betrachtet im astrologischen Tierkreiszeichen des Skorpions angeordnet sind. Die Steine mit ihren bizarren Formen und Einkerbungen tragen geheimnisvolle Namen wie Warzenbründl, Schlangenkopf oder Opferstein. https://www.waldviertel.at/natur-platz-des-skorpions

 

Starke Steine: Kraftarena Groß Gerungs

Die sprichwörtliche Waldviertler Mystik ist in der Kraftarena Groß Gerungs deutlich spürbar. Gleich fünf spezielle Kraftplätze versetzen ihre Besucher in energetisch gehobene Stimmung: Eine 500 Tonnen schwere Weltkugel soll Menschen von elektromagnetischen Belastungen befreien, in der Klauskapelle werden angeblich Wünsche wahr. Eine Vertiefung im monumentalen Kierlingsstein ist mit heilendem Wasser gefüllt, das angeblich nie versiegt. Die Granitoberfläche des Opfersteins wurde im Laufe von Millionen von Jahren bizarr verformt. Und die kreisförmigen Stufen der fast sieben Meter hohen Steinpyramide bei Ober Neustift geben noch heute den Wissenschaftlern Rätsel auf. https://www.waldviertel.at/natur-kraftarena-grossgerungs

 

Österreichs Stonehenge: Fehhaube und Kogelstein

Im Weinviertel, östlich der Stadt Eggenburg liegt das Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine mit einer eigentümlichen Formation aus mächtigen, 550 Millionen Jahre alten Granitblöcken. Urgeschichtliche Funde belegen, dass von diesem Ort aus bereits in der Bronzezeit Menschen die Sterne beobachtet haben. Die wohl älteste Sternwarte Europas liegt in einem einzigartigen Biotop aus Trockenrasen, auf dem seltene Pflanzen wie die Sand-Schwertlilie oder der Böhmische Gelbsterns blühen. Wer Glück hat, sichtet hier Ziesel, Neuntöter oder die seltene Fingerkraut-Sandbiene. 

https://www.waldviertel.at/natur-kogelsteine-und-fehhaube

 

Druidenweg: Alte Kelten und wildes Wasser

Auf den Spuren der Kelten wandert man am Druidenweg im südlichen Waldviertel. Der rund 9 Kilometer lange Weg ist mit der keltischen Rune „M a n n a z“ markiert, was so viel bedeutet wie „Mann“ oder „Mensch“. Mitten im Wald stoßen die Besucher auf den „Äußeren Steinkreis“ und den „Inneren Steinkreis“, große Granitblöcke, an denen vermutlich einst keltische Priesterversammlungen stattgefunden haben. Einer der Höhepunkte des etwa 9 Kilometer langen Druidenweges ist die Ysperklamm, in der sich Holz, Granit und Wasser zu einem tosenden Naturschauspiel vereinigen. Apropos Höhepunkte: Die moosbewachsenen Felsgebilde entlang des Weges tragen so klingende Namen wie „Phallus mit Vulva“. https://www.waldviertel.at/natur-druidenweg

Retzbach: Gute Schwingungen am Heiligen Stein

Von einem elliptisch angelegten Steg aus bestaunen Besucher in der Weinviertler Gemeinde Retzbach den sogenannten Heiligen Stein. Rund 50.000 Jahre soll der Schalenstein alt sein und als Ort für Totenkult und Fruchtbarkeitrituale gedient haben. Um letztere Wirkung zu erzielen, muss das Steinpulver in Wasser aufgelöst und getrunken werden. Das gesamte Areal soll mit sogenannten geomantischen Linien, starken Energieströmen, durchzogen sein – Schwingungen, die angeblich für Wünschelrutengänger deutlich spürbar sind. Weitaus irdischer geht es in der benachbarten Weinschenke zum Heiligen Stein zu: hier genießt man an Sommerwochenenden feine Weine von Winzer Alex Nebenführ und wunderbare hausgemachte Mehlspeisen. 

https://www.weinviertel.at/weinviertler-ausflugsziele/a-kultplatz-beim-heiligen-stein

 

Mostviertler Sonnwendkreis: Obstbäume als Zeitzeugen

Seit dem Jahr 2002 stehen in Steinakirchen 12 Apfel- und 12 Birnbäume jeweils abwechselnd in einem Kreis von 80 Metern Durchmesser. Die Zahl soll die 24 Stunden des Tages symbolisieren. Dazwischen wurden schnellwachsende Baumsorten wie Zwetschke und Mispel gepflanzt. Um den Baumkreis herum wächst wiederum ein Kreis aus Sträuchern mit 100 Metern Durchmesser. In der Mitte der Kreise ragt ein 6,5 Meter hoher Granitobelisk samt Sonnenuhr hinauf in den Mostviertler Himmel. Markante Zeitpunkte im Jahreskreis wie Winter- oder Sommersonnenwende werden auf außergewöhnliche Weise dargestellt: Schienen der ehemaligen Schmalspurbahn durch das Kleine Erlauftal und Kanonenkugeln aus der Kanonenfabrik in Gußwerk markieren diese Punkte. 

https://www.niederoesterreich.at/ausflugsziele/a-mostviertler-sonnwendkreis-am-haberg-in-steinakirchen

 

Geyersberg: Ein Steinkreis für Anneliese

Inmitten der herrlichen Landschaft des Dunkelsteiner Waldes erbaute der Geyersberger Künstler Wilhelm Cerveny einen ganz besonderen Meditationsplatz für seine Ehefrau Anneliese: Der maßstabsgetreue keltische Steinkreis ist der westlichen Megalithkultur nachempfunden und wurde im Laufe der Jahre um die Allee, den Dolmen und eine Meanderspirale erweitert. Die Steinformation mit Elementen aus der keltischen Mythologie fungiert als Kalenderbauwerk und zeigt den Beginn der Jahreszeiten fast auf die Minute genau an. 

https://www.niederoesterreich.at/ausflugsziele/a-keltischer-steinkreis-in-geyersberg

 

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