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Niederösterreich: Radeln am Fluss

Genusstouren mit Frischekick

 

Sonnige Ufer, urwüchsige Auenwälder und feinsandige Buchten: Niederösterreichs wunderbare Flussradwege sind nah am Wasser gebaut. Und damit perfekt für alle, die den Tritt in die Pedale gerne mit einer belebenden Pause im kühlen Nass verbinden. 

 

Land der Flüsse – so darf man Niederösterreich ohne Weiteres nennen, denn von den gurgelnden Gebirgsbächen im Bergland, über den mächtigen Donaustrom, bis hin zu March und Thaya, den einzigen Tieflandflüssen des Landes, ist die Region in weiten Teilen vom Wasser geprägt. Niederösterreichs Flüsse gestalten eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft, die dank eines perfekt ausgebauten Radwegenetzes auch wie geschaffen ist für Entdeckungsreisen auf zwei Rädern. Und das ohne große Anstrengung – denn die Strecken haben keine nennenswerten Steigungen und sind damit ideal für Genussradler und Familien mit Kindern. 

 

Traisentalradweg: Radeln, platteln, picknicken 

Das landschaftliche Repertoire des Traisentalradweges kann sich sehen lassen: Von den sanften Hügeln südlich der Donau bis zur beeindruckenden Bergwelt der Mostviertler Alpen führt der insgesamt 111 Kilometer lange Familien- und Pilgerradweg durch vielfältiges Terrain. Gerade im Sommer bestimmt hier das Wasser das Programm: Für eine Runde „Platteln“ lohnt es sich an einem der Steinwehre zwischen Herzogenburg und Traismauer eine Rast einzulegen. Dazu einfach im klaren Flusswasser nach dem ideal-flachen „Plattelstein“ suchen und dann den perfekten Winkel und Drall finden, um ihn übers Wasser springen zu lassen. Unweit der sehenswerten Landeshauptstadt St. Pölten sind die Viehofner Seen naturnahe Alternativen zum Freibad. Während die kleinen Pedalritter im Wasser toben, entspannen die großen ihre müden Muskeln im Liegestuhl. Zur Stärkung gibt es für die Sportler ein Picknick auf der Seewiese – den gut bestückten Picknickkorb samt Picknickdecke lässt man sich beim Lokal Seedose am Ostufer vorbereiten.

https://www.traisentalradweg.at 

 

Ybbstalradweg: Pack die Badehose ein!

Direkt von der Donau abzweigend führt der Ybbstalradweg 107 Kilometer Richtung Süden, ab Waidhofen an der Ybbs auf einer ehemaligen Bahntrasse bis nach Lunz am See. Ständige Begleiterin: Die Ybbs, die als grüner Faden vom milden bis zum wilden Mostviertel durch eine abwechslungsreiche Landschaft mäandert. Auch wenn die Streckenführung nicht besonders schweißtreibend ist, so sollte man dennoch an warmen Tagen eine Rast an einem der herrlichen Badeplätze entlang der Strecke einplanen. Zum Beispiel im bezaubernden Naturbad Kematen oberhalb des Kraftwerkes Dorfmühle – mit prämiertem Wasserspielplatz und kleiner Floßfähre. Im nostalgischen Flussbad Hollenstein, direkt an der Ybbs, wartet ein Badeerlebnis wie anno dazumal. Pritscheln im kristallklaren Flusswasser, Pommes und Eis vom Badebuffet und dösen auf der Liegewiese sind Programm, bevor man sich wieder auf den Sattel schwingt. 

https://www.mostviertel.at/ybbstalradweg

 

Kamp-Thaya-March-Radrunde: Radeln abseits der Massen

420 herrliche Kilometer lang bietet Niederösterreichs längste Radroute alles, was das Herz von sportlichen Bikern und entspannten Genussradlern begehrt. Entlang der Flüsse Kamp, Thaya und March und auf ruhigen Nebenstraßen geht es durch das romantische Weinviertel, das mystische Waldviertel und die bezaubernde Auenlandschaft der March. Die historische Weinstadt Krems, die malerische Flusslandschaft des Kamptals mit ihren pittoresken Winzerdörfern oder die uralten Weinviertler Kellergassen sind ebenso Highlights der Strecke wie der fjordartige Ottensteiner Stausee. Zur Stärkung schmecken im Seerestaurant Ottenstein frische Fischgerichte. Der Stausee ist nämlich bestens bekannt für seinen Fischreichtum: Hechte, Karpfen, Barsche, Zander, Schleien und Forellen tummeln sich hier im Wasser. Wer selbst auf Petri Heil hofft, löst sich eine Anglerlizenz beim Forstamt Ottenstein oder bucht ein Guiding bei Stauseefischer Bernhard Berger. https://www.waldviertel.at/kamp-thaya-march-radroute-waldviertel

 

Donauradweg: Vom Karibikstrand in den Urwald

Mit 2850 Kilometer ist die Donau der zweitlängste Fluss Europas. 260 Kilometer pures Radvergnügen entlang der schönen blauen Donau warten im niederösterreichischen Abschnitt auf Pedalritter. In der Wachau, dem engen Donautal zwischen Melk und Krems, durchradelt man die wohl berühmteste Weinregion Österreichs. Hier schmiegen sich winzige Dörfer an sonnenverwöhnte Weinberge. Trutzige Burganlagen auf Felsvorsprüngen wachen hoch über der Donau und jahrhundertealte Stifte, Klöster und Kirchen erzählen von längst vergangenen Zeiten. Wer vom Kulturprogramm und vom Wein müde ist, verschnauft an einem der lauschigen Rastplätze, steckt die Füße ins kühle Nass und lauscht dem mächtigen Donaustrom. Im Strandbad Weißenkirchen springt man vom Fahrradsattel direkt ins kühle Nass. Beim Sonnenbaden am weißen Sandstrand kommt fast ein wenig Karibikfeeling auf. Durch das flache Tullnerfeld geht es gemütlich weiter Richtung Wien. Die Stopfenreuther Au vor den Toren der Stadt ist ein idealer Ort, um Energie für die letzte Etappe zu tanken und gleichzeitig ein wenig Naturkundeunterricht zu nehmen: das urwaldartige Schutzgebiet ist nämlich Rückzugsraum für viele seltene Arten. Mit ein wenig Glück sichtet man einen Seeadler, einen Hundsfisch oder eine Sumpfschildkröte. 

https://www.donau.com/de/donau-niederoesterreich/ausflug-bewegen/bewegung/donauradweg/

    

Wienerwaldrunde: Wasser, Wald und Wein

Gleich vier Flüsse begleiten die Radfahrer auf der spannenden Wienerwaldrunde: Die fünftägige Tour folgt der Donau, der Traisen, der Gölsen, der Triesting und schließlich dem Wiener Neustädter Kanal. Neben dem Wasser und dem namensgebenden Wienerwald ist auch der Wein ein Hauptdarsteller der spannenden Route. Klosterneuburg, das Traisental und die Thermenregion laden zu einer Einkehr, um die hervorragenden niederösterreichischen Weine in einem der typischen Heurigenlokale zu verkosten. In Baden bei Wien lässt es sich an heißen Tagen im Jugendstil-Ambiente des Thermalstrandbades mondän plantschen oder man erfrischt sich im historischen Thermalbad Bad Vöslau und schwimmt eine Runde im Vöslauer Mineralwasser – denn hier befindet sich dessen Ursprungsquelle.

https://www.niederoesterreich.at/wienerwaldradrunde 

 

Viele kostenlose Zusatzinformationen sowie Empfehlungen für Unterkünfte und Pauschalangebote gibt es auf www.niederoesterreich.at/radfahren. Die Broschüre „Erfrischend nachhaltig – mit Bahn, Bus und Rad unterwegs in Niederösterreich“, die „Radkarte Niederösterreich“, die Rad-App zum kostenlosen Download und zahlreiche andere Servicetipps erleichtern die Planung der Radreise

 

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