Landidyll Hotels & Restaurants:Eine starke Gemeinschaft - erst recht in herausfordernden Zeiten


Dass die letzten Wochen und Monate in jeglicher Hinsicht schwierig und anstrengend waren und sind, ist unbestritten. Ungewissheit und Zukunftsangst vermischen sich auch jetzt noch mit den ersten positiven Gefühlen, die dank zufriedenstellender Nachfrage nach Urlaub in Deutschland Mut machen. Wie gut, wenn man da kein Einzelkämpfer ist, sondern sich wie die Hoteliers-Familien der inhabergeführten Privathotels der Landidyll Hotelkooperation untereinander austauschen können und von der Geschäftsstelle mit nützlichen Informationen und Maßnahmen unterstützt werden.

Wie wichtig die Unterstützung aus der Gemeinschaft von Gleichgesinnten und der Landidyll Geschäftsstelle in Weimar heraus ist, haben die letzten Monate unter dem Einfluss der Pandemie bewiesen. „Auch wenn es in allen Bundesländern unterschiedliche Vorgaben hinsichtlich der Hygiene-Regelungen und Auslastungskapazitäten gab, so hat unsere Geschäftsstelle in Weimar permanent alles Wichtige und Wissenswerte von der DEHOGA, den zuständigen Ministerien oder den Förderbanken zusammengetragen und uns damit auf dem Laufenden gehalten, ohne dass wir selber suchen mussten. Das hat uns im Hotel die Vorbereitungen auf den Re-Start enorm erleichtert“, beschreibt Enrico Schulz vom Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde in der Oberlausitz den Service.

Zwischen den normalerweise halbjährlich stattfindenden Mitgliedertreffen dienten bislang eine WhatsApp- und eine Facebook-Gruppe für den Austausch unter allen Kolleg*innen. Während der harten Wochen des Lockdowns, als noch überhaupt nicht klar war, wann und wie die Hotels wieder ihren vollen Betrieb aufnehmen können, organisierte die Zentrale regelmäßige Zoom-Konferenzen und bot damit zusätzlich einen virtuellen Raum zum Austausch, der rege genutzt wurde. Ideen, die aus der Hoteliers-Gemeinschaft heraus entstanden sind, führten unkompliziert zu Synergien. Zum Beispiel hat Familie Burch-Schmitz vom Landidyll Hotel Zur Marienburg an der Mosel die neuen Hygiene-Richtlinien grafisch und kreativ ganz im Sinne von Landidyll umgesetzt. Die Layouts wurden kurzerhand allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt, die diese wiederum rege einsetzen.

Ein ständiges Geben und Nehmen

Das ist es auch für Sabine Bramm vom Landidyll Hotel Lamm in Vaihingen. Schon alleine wegen der Lage des Hotels im Wirtschaftsraum Stuttgart-Ludwigsburg besteht hier die Stammklientel eher aus Geschäftsreisenden, die jetzt ausbleiben. Schnell war für Sabine Bramm klar, dass sie sich für die Zukunft in ihrem Produkt breiter aufstellen muss. „Wir liegen in einer zauberhaften Landschaft, die nicht umsonst Schwäbische Toskana genannt wird und die eigentlich viel zu schade ist, um hier nur für geschäftliche Anlässe zu übernachten. Während der von Landidyll organisierten Pressereise im letzten Jahr und durch das Feedback der mitreisenden Journalisten und Blogger wurde ich in meinem Gefühl bestärkt, dass wir auch für Urlaubsgäste ein idealer Ausgangspunkt sind. Also haben wir im Team für genau diese Zielgruppe neue Angebote und Pakete geschnürt und auch unsere Organisationsstruktur optimiert“, erzählt Sabine Bramm über den Prozess der letzten Monate. 

Besondere Zeiten erfordern besondere Konzepte - dies dachte sich auch Sarah Schuhmacher vom Pieper’s Landidyll Hotel in Bad Laer. Ermutigt durch die Erfahrungen von Landidyll Kollegin Elisabeth Weidenbrück vom gleichnamigen Hotel in Swisttal, die schon seit mehreren Jahren einen eigenen Foodtruck als zweites Standbein erfolgreich betreibt und mit der sie sich zur Umsetzung austauschte, startete Sarah Schuhmacher mit ihrem Foodtruck durch. Während des Lockdowns bot sie ab Ostern aus dem „Genussmobil“ Sandwiches und Kaffee und Kuchen to go an, später dann auch direkt zum Verzehr vor Ort. Nun steht sie regelmäßig in Bad Laer bei den wieder stattfindenden Open-Air Veranstaltungen. Eine Investition, die sich auszahlt, denn neben dem Verkauf wird auch gleichzeitig Werbung bei den Einheimischen für das eigene Hotel gemacht. Auch Heinz Ludwig Eichholz vom Landidyll Hotel Gasthof zum Freden in Bad Iburg positionierte im Frühling seinen Außer-Haus-Verkaufstresen direkt am Parkplatz des Hotels, der gleichzeitig Ausgangspunkt für Wanderer und Ausflügler ist. Diese nahmen das stärkende Angebot an den Wochenenden gerne an.

Eine starke Marke seit über 30 Jahren

Abseits der touristischen Hotspots in den schönsten Gegenden Deutschlands auf dem Land gelegen und mit einem entsprechenden Qualitätsversprechen an ihre Gäste, sind die Mitgliedshotels der Landidyll Kooperation in diesem Sommer besonders gefragt. „Als klar war, dass es weitergehen kann, haben wir als Kooperation sofort wieder unsere Marketingaktionen gestartet, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hochgefahren und zusätzlich in Social Media Aktivitäten investiert, um unsere Mitglieder und ihre eigenen Werbeaktivitäten zu unterstützen“, erläutert Landidyll Präsident Theo Wilmink die Arbeit der Kooperation seit dem Re-Start. „Wir können nur hoffen, dass alle unsere Mitglieder wirtschaftlich, aber auch menschlich, diese herausfordernden Zeiten durchstehen. Wir als Gemeinschaft stehen auch in Zukunft mit Rat und Tat hinter jedem und jeder einzelnen Kolleg*in.“

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